Okey-Abend im Café: kostenlose QR-Aufsteller
Das Handy zählt die Okey-Punkte: wie Cafés in zwei Minuten kostenlose QR-Aufsteller, Aufkleber und ein Türplakat drucken, und was Gäste davon haben.
Okey-Abend im Café: kostenlose QR-Aufsteller für eure Tische
Wer im Café Okey spielt, kennt das Ritual: Jemand schnappt sich einen Zettel, zieht Spalten für vier Namen und rechnet nach jeder Runde im Kopf. Spätestens bei der dritten Strafrunde stimmen die Summen nicht mehr, und der Streit über 101 oder 110 Punkte kostet mehr Zeit als das Spiel selbst. Mit einem QR-Code auf dem Tisch übernimmt das Handy die Rechnerei. Dieser Artikel zeigt, wie ihr als Café den Tisch in zwei Minuten dafür vorbereitet, und was eure Gäste davon haben.
Was Gäste am Tisch erleben
Ein Gast scannt den Code mit der Handykamera. Es öffnet sich ein Spielstand im Browser, ohne App und ohne Anmeldung. Er trägt die vier Spielernamen ein und bekommt eine sechsstellige PIN. Die anderen am Tisch geben die PIN ein oder scannen den QR-Code auf seinem Bildschirm, und ab dann sehen alle denselben Spielstand live.
- Punkte eintragen statt rechnen: Nach jeder Runde tippt einer die Punkte ein, die Summen stimmen immer.
- Strafen und Doppel-Finish: Die Regeln von 101 Okey sind eingebaut, auch für Rommé und Rummikub.
- Mehrere Spiele am Abend: Im Match-Modus laufen mehrere Partien mit derselben PIN, die Gesamtwertung wird mitgeführt.
- Ergebnis teilen: Am Ende lässt sich der Endstand als Bild in die WhatsApp-Gruppe schicken.
Das QR-Kit: was drin ist
Auf der Seite QR-Aufsteller für Cafés gebt ihr den Namen eures Cafés ein und druckt das Kit direkt aus dem Browser, auf normalem A4-Papier:
- Tischaufsteller: Eine A4-Seite, an der gestrichelten Linie gefaltet, steht als Zelt auf dem Tisch, mit dem QR-Code auf beiden Seiten.
- Türplakat: Damit Gäste schon am Eingang sehen, dass bei euch digital gezählt wird.
- Zwölf runde Aufkleber: Zum Ausschneiden und Aufkleben auf die Tische, wenn ein Aufsteller im Weg wäre.
Euer Café bekommt dabei einen eigenen Code. Die QR-Codes zählen anonym, wie oft sie gescannt werden, ohne Daten über eure Gäste zu speichern. So seht ihr später, ob die Aufsteller genutzt werden.
Tipps für den ersten Abend
- Aufsteller mittig stellen: Zwischen die Spieler, nicht an den Rand. Der Code muss von beiden Seiten lesbar sein.
- Einmal vormachen: Zeigt dem ersten Tisch kurz, wie es geht. Die anderen Tische schauen zu und machen es nach.
- WLAN-Hinweis dazulegen: Wer im Keller kein Netz hat, braucht euer WLAN. Ein kleiner Zettel mit dem Passwort neben dem Aufsteller spart Fragen.
- Für Turniere den Match-Modus nutzen: Jeder Tisch spielt ein Match mit mehreren Partien, und über den Zuschauer-Link lässt sich der Stand auf einem Fernseher im Raum zeigen.
Was es kostet
Nichts. Das Kit ist kostenlos, der Spielstand auch. Wenn ihr möchtet, könnt ihr beim Erstellen eine E-Mail-Adresse hinterlassen und werdet informiert, sobald es neue Funktionen speziell für Cafés gibt. Das ist freiwillig und jederzeit widerrufbar.